Artykuły Proster - źródła profesjonalnej wiedzy

Branżowa wiedza zebrana przez specjalistów dla specjalistów. Skorzystaj z doświadczenia naszych ekspertów.

Die Maschinen sind nicht stumm... einige Worte über PackML

Die Industrie 4.0, anders die vierte industrielle Revolution genannt, zwingt moderne Produktionsbetriebe zur flexiblen Sammlung großer Datenmengen sowie zum elastischen Reagieren auf sich dynamisch ändernde Marktbedingungen. Ein Beispiel solcher Veränderungen ist der steigende Bedarf an bestimmte Produkte oder an bestimmte Herstellungsweisen. Damit dies möglich ist, brauchen Unternehmer breit verstandene Modernisierungen der Produktionsprozesse akzeptieren. Die zwei letzten Jahre zeigten deutlich, welche eine wichtige Rolle die Sicherung einer stabilen Lieferkette in jedem seiner Teile darstellt. Die Corona-Pandemie, Erdbeben, Überschwemmungen, Hurrikane… alle diese schwer vorherzusehenden Ereignisse beeinflussten die Weltwirtschaft, und tun dies weiterhin. Die Mehrheit der Weltmärkte stützt sich auf Produkte, die dem Massenverbraucher angeboten werden; diese müssen schnell und stetig produziert, verpackt, gelagert und an den Zielort geliefert werden. Eine der Lösungen aus der breiten Auswahl der Lösungen für Produktionsbetriebe ist die Gewährleistung des Betriebs der Maschinen über eine besondere technische Norm – sog. PackML (Engl. Packaging Machine Language – Sprache der Verpackungsmaschinen). Diese Lösung wurde von der Organisation für Maschinenautomatisierung und Steuerung (Engl. OMAC) erarbeitet; diese Organisation unterstützt global die Automatisierung von Maschinen und Produktionsbedürfnissen. Ursprünglich wurde diese Norm für Verpackungsmaschinen entwickelt, ihre Einsatzbereiche haben sich aber mit der Zeit weiter entwickelt. Arbeiten an der Norm fingen im Jahre 2000 an, und sie wurde im Jahre 2008 als Teil von ISA-S88 – genannt ISA-TR88.00.02 – heraus gegeben. Die PackML-Norm umfasst drei Hauptteile: Arbeitsmodi, das Zustandsmodell sowie Packtags. Die grundlegende Aufgabe von PackML ist es, fließende Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Maschinen in der Produktionslinie zu ermöglichen: Kartonmaschinen, Dosiermaschinen, Palettiermaschinen, Etikettiermaschinen und Verschlussmaschinen. Jede von diesen Maschinen benutzt Komponenten diverser Hersteller, Industrierechner und MMS-Bildschirme. Jede der Maschinen ist ferner anders programmiert und verfügt über unterschiedliche Visualisierungen. Durch diese Unterschiede müssen die Dienste und Benutzer der Maschine jede anders benutzen und die Bedienung der gegebenen Maschine erneut lernen. Die Aufnahme und Verarbeitung der Produktionsdaten ist eben auch erschwert. Auch vonseiten des Herstellers der Maschine (mit einem fertigen Steuersystem) erscheint das Problem des Endbenutzers, der Arbeit mit einem anderen, ihm besser bekannten System, erwarten kann. Alles zieht Verzögerungen der Umsetzung, höhere Kosten und Schwierigkeiten bei Diagnostik der Maschinen durch Servicepersonal nach sich. Eine Antwort auf alle diese Schwierigkeiten stellt PackML dar. Dieses System sichert die funktionale Zusammenarbeit sowie Einheitlichkeit der Systeme in der Produktionshalle. Das System erleichtert horizontale Integration bedeutend – der Maschinen untereinander, innerhalb der Produktionslinie – sowie vertikale Integration – der Produktionslinie mit einem übergeordneten System (MES, SCADA, Historian) zur Berechnung der Leistungskennzahlen, z. B. die Gesamtanlageneffektivität (GEA). Dieser Faktor zeigt, wie viele Produkte der guten Qualität eine Maschine nach Abzug der verlorenen Zeit (z. B. durch Ausfälle und langsameres Arbeitstempo als angenommen) und nach Abzug der fehlerhaften Erzeugnisse herstellen kann.

Vorteile der Umsetzung von PackML umfassen vor allem:

  • Reduktion der Ausfallzeiten sowie der Umsetzungszeit
  • flotte Integration von Maschinen diverser Hersteller in eine Produktionslinie
  • Reduktion der Zeit, die für die Schulungen der Instandhaltungsteams erforderlich ist
  • Einfache Anbindung einer PackML-gerechten Maschine an eine übergeordnete Linie/ ein übergeordnetes System – z. B. SCADA/ MES oder Liniensteuerung
  • Datenaustausch zwischen Maschinen und Linien sowie mit dem Wolkendatenbank
  • Standardisierung der Eingangs- und Ausgangsdaten

Die Reihe der Möglichkeiten und der Erleichterungen, die sich aus PackML bei einem Produktionsbetrieb ergeben besagt, dass diese Sprache die perfekte Lösung für Unternehmen darstellt, die nicht nur den Bau eines neuen Betriebs planen, aber für solche, die die Arbeit bestehender Maschinen modernisieren und verbessern wollen.

 

 

Ihre Bedürfnisse
- unsere Lösungen

Treffen wir uns bei einer kostenfreien Besprechung,
bequem und Online, und sprechen wir über die Herausforderungen, auf welche Sie stoßen.

Sogar wenn sie noch nicht vollständig bekannt sind.

Konsultationstermin

Unsere Internetseite verwendet Cookie-Dateien für funktionale, statistische und Werbezwecke.  Mehr erfahren.